Ein Motorrad kippt im Stand um, und schon sind Spiegel, Hebel und Verkleidung verkratzt. Solche Schäden sind klein und teuer. Dieses Protokoll ist für Motorradvermietungen und Verleihe von Rollern und Quads. Es hält den Zustand bei Übergabe und Rückgabe fest, dazu mitvermietete Helme und Schutzkleidung. Download ohne Anmeldung, als PDF und als Word-Datei.
Was ins Motorrad-Protokoll gehört
Oben stehen Vertragsnummer, Mieter, Fahrzeug und Kennzeichen. Bei Übergabe und Rückgabe tragen Sie Datum, Uhrzeit, Kilometerstand und Tankfüllung ein. Die Zustandsprüfung umfasst Verkleidung und Lack, Tank, Spiegel, Hebel und Fußrasten, Beleuchtung und Blinker, Reifen, Bremsen, Kette oder Antrieb, Sitzbank sowie Koffer und Topcase. Unter „Ausstattung“ listen Sie Zulassungsbescheinigung, Bordwerkzeug, Verbandkasten, Schloss, Helm mit Größe und Schutzkleidung. Die Schadenskizze zeigt das Motorrad von beiden Seiten.
So gehen Sie bei Übergabe und Rückgabe vor
Gehen Sie mit Ihrem Mieter um das Motorrad und schauen Sie auf die Stellen, die beim Umfallen zuerst aufsetzen: Hebelenden, Spiegel, Fußrasten, Seitenverkleidung, Kofferecken. Markieren Sie Kratzer in der Skizze und fotografieren Sie sie.
Ein Beispiel: Bei der Rückgabe ist der Kupplungshebel am Ende abgeschliffen. In der Übergabespalte steht „Spiegel, Hebel, Fußrasten ok“, das Foto zeigt den Hebel unbeschädigt. Sie tragen den Schaden ein und füllen das Schadensprotokoll aus.
Zweites Beispiel: Ein Mieter gibt den Helm in Größe L zurück, ausgegeben war M. Mit der Größe im Protokoll fällt die Verwechslung sofort auf, solange der Kunde noch da ist.
Typische Fehler beim Motorrad-Protokoll
Kleine Kratzer werden nicht eingetragen, weil sie „sowieso da sind“. Bei der nächsten Rückgabe wissen Sie dann nicht, welcher Kratzer neu ist. Tragen Sie jeden ein. Ein weiterer Fehler: Helme und Schutzkleidung fehlen im Protokoll. Notieren Sie Anzahl und Größe.





