Eine Kamera mit drei Objektiven, vier Akkus und zwei Speicherkarten. Ein Partyzelt mit Stangen, Heringen und Seitenwänden. Bei Mietgegenständen geht es selten um ein Teil, sondern um eine Liste. Dieser Vertrag ist für Verleihe von Technik, Event- und Sportartikeln. Er listet jeden Artikel mit Seriennummer und Wiederbeschaffungswert. Download ohne Anmeldung, als PDF und als Word-Datei.
Was im Mietvertrag für Mietgegenstände steht
Paragraf 1 enthält eine Tabelle mit Bezeichnung, Seriennummer, Anzahl und Wiederbeschaffungswert je Artikel. Paragraf 2 regelt Übergabe, Abholung oder Lieferung und Aufbau und Abbau durch Sie, falls vereinbart. Ihr Mieter gibt die Mietsache vollständig, gereinigt und in den mitgelieferten Transportbehältern zurück. Er prüft sie bei Übernahme auf Vollständigkeit und sichtbare Schäden.
Paragraf 3 enthält Preis und Zahlung, danach folgt die Kaution. Paragraf 5 nennt die Pflichten des Mieters: Schutz vor Nässe, Hitze und Sturz, keine Weitergabe, keine eigenen Reparaturen oder Firmware-Änderungen. Für Drohnen gibt es einen eigenen Punkt zu Betriebsvorschriften, für Zelte einen zu Wind und Wetter. Paragraf 6 regelt Haftung und optionale Haftungsreduzierung mit Selbstbeteiligung, Paragraf 8 Kündigung und Stornierung.
So setzen Sie den Mietvertrag ein
Legen Sie in der Word-Datei Ihre festen Bedingungen an: Kaution, Haftungsreduzierung, Stornoregel, Preis für Aufbau und Abbau. Pro Vermietung füllen Sie die Artikelliste aus. Übernehmen Sie die Seriennummern aus Ihrem Bestand und tragen Sie den Wiederbeschaffungswert ein.
Ein Beispiel: Ein Fotograf mietet ein Kamera-Set für ein Wochenende, bei der Rückgabe fehlt ein Akku. In der Artikelliste stehen vier Akkus mit Seriennummern, im Protokoll ist die Rückgabe von drei vermerkt. Der Wiederbeschaffungswert aus Paragraf 1 dient als Anhaltspunkt für die Abrechnung.
Zweites Beispiel: Ein Eventveranstalter mietet ein Zelt für ein Firmenfest, am Abend kommt Sturm auf. Paragraf 5.3 schließt den Betrieb oberhalb der Herstellerangaben zu Wind und Wetter aus. Weisen Sie Ihren Mieter bei der Übergabe darauf hin und tragen Sie die Grenzwerte in den Vertrag ein.
Typische Fehler beim Vertrag für Mietgegenstände
Zubehör fehlt in der Liste. Ladegeräte, Kabel, Taschen und Cases gehen am häufigsten verloren, weil sie im Vertrag nicht auftauchen. Tragen Sie jedes Teil einzeln ein.
Ein zweiter Fehler: kein Wiederbeschaffungswert. Ohne Wert diskutieren Sie bei Verlust über den Preis eines Geräts, das es neu vielleicht nicht mehr gibt. Und für Drohnen gelten eigene Regeln zu Betrieb und Versicherung. Klären Sie, welche Nachweise Ihr Mieter vorlegen muss, und tragen Sie das in Paragraf 5.4 ein. Lassen Sie Ihre fertige Fassung vor dem Einsatz rechtlich prüfen.





